Welche Rolle soll Maximilian Eggestein in Freiburg bekleiden?

Zunächst einmal ist der Wechsel von der Weser in den Breisgau gleich in mehrfacher Sichtweise nachzuvollziehen. Denn geht es in Bremen schon etwas beschaulicher zu, als in anderen Ligastandorten, so ist auch Freiburg für seine ruhige Atmosphäre bekannt. Gleichwohl ist es in der Karriere von Eggestein ein Aufstieg – nämlich von der zweiten Liga (SV Werder Bremen) in die 1. Bundesliga (SC Freiburg).

Natürlich erwarten die Freiburger nicht, dass Eggestein seine Spielweise ändert. Er ist folglich für das defensive Mittelfeld oder eben für eine defensive Rolle im zentralen Mittelfeld eingeplant. Nach dem Weggang von Santamaria hat sich hier beim Sportclub ein Loch aufgetan, welches jetzt mit „Maxi“ gestopft ist. Dass zeigt auch, dass die Verantwortlichen in Freiburg schnell und zielsicher handeln. Eggestein selber ist zwar in Hannover geboren. Er hat jedoch zehn Jahre in Bremen gekickt. Direkt von der Havelser Jugend kam er zur U17 von Werder Bremen. Wegen der finanziell angespannten Situation dort und wegen des sportlichen Abstiegs, schlägt Maximilian Eggestein in Freiburg auf.

Willst du mehr über die Partie von Freiburg gegen Dortmund oder über weitere Begegnungen erfahren, so legen wir dir unsere 1. Bundesliga Wett-Tipps ans Herz. Eggestein kann für die Freiburger ein wichtiger Baustein sein. Er ist noch jung (24 Jahre) und von deutscher Nationalität. In Bremen sank sein Marktwert zuletzt beständig. Vor gut zwei Jahren klebte noch ein Preisschild in Höhe von 25 Millionen Euro an seinem Rücken. Jetzt hat der SC Freiburg zugeschlagen. Doch die Vereine vereinbarten wegen Eggestein Stillschweigen. Die Bild-Zeitung recherchierte jedoch eine Zahlung von fünf Millionen Euro plus zwei Millionen Euro potentieller Boni.

Kommentare zum Abgang von Eggestein

Zunächst einmal soll Maxi Eggestein in Bremen selber den Wunsch hinterlegt haben zu wechseln. Dennoch sagt er folgendes über seinen Abgang: „Nach zehn Jahren Bremen fällt der Abschied natürlich schwer, aber ich freue mich auch, hier zu sein und ein neues Abenteuer zu starten.“ Jetzt ist Maximilian Eggestein in Freiburg angekommen. Sportdirektor Klemens Hartenbach ließ durchblicken, dass Maxi schon seit Jahren beobachtet wird. „Seine Art Fußball zu spielen und zu denken passt sehr gut zum SC“, so Hartenbach. Gelobt wurden in weiteren Aussagen nicht nur seine „kluge Spielweise“, sondern auch, dass Eggestein in der Lage ist, „immer wieder in gute Abschlusspositionen“ zu kommen. Werder Bremen verliert nach Aussage von Manager Baumann damit eine Identitätsfigur.