UEFA-Hammer: Keine Geisterspiele bei der EM

UEFA Ceferin keine Geisterspiele EM 2021

Aktualisiert Jul 2021

Benjamin Dworak
Von Benjamin Dworak
Redakteur

In rund drei Monaten ist es soweit. Die EM 2021 kann endlich stattfinden. Und das unter ganz besonderen Voraussetzungen. Obwohl die Pandemielage speziell in Deutschland weiterhin bedrohlich bleibt, wird es laut Uefa-Boss Ceferin keine Geisterspiele beim Turnier geben. Das sind gute Nachrichten für die Fans, aber auch schlechte Nachrichten für die deutsche Stadt München.

In einem Interview mit dem englischen TV-Sender „Sky Sports“ sorgte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin jüngst für Aufsehen. Wenige Wochen vor dem Start des Turniers erklärte der Uefa-Boss, dass es keine Option sei, Spiele ohne Zuschauer auszutragen. Diese Option sei schlichtweg vom Tisch.

Spiele ohne Zuschauer laut Ceferin keine Option

Die Uefa hält an ihren Plänen für die EM 2021 fest. Das Turnier, das eigentlich bereits hätte im letzten Jahr gespielt werden sollen, wird dieses Jahr wie geplant im Sommer ausgetragen. Und nicht nur das: Die Uefa plant sogar weiterhin mit einem Turnier in verschiedenen Ländern. Und fordert damit alle Beteiligten massiv heraus. Denn: Uefa-Boss Ceferin erklärte jüngst bei „Sky Sports“: „Die gastgebende Stadt muss garantieren, dass Fans zu den Spielen dürfen. Die Option, dass irgendein Spiel ohne Fans ausgetragen wird, ist vom Tisch.“

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Vor allem für die Stadt München könnte es jetzt eng werden. In der Allianz Arena sollen drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen werden. Die Stadt möchte alles möglich machen, dass hier Fans im Stadion dabei sein dürfen. Die Entscheidung fällt am Ende jedoch das Gesundheitsamt. Sollte sich dieses gegen das Konzept und gegen die Öffnung für Zuschauer entscheiden, würde in München keine Partie stattfinden können.

Nicht zwingend volle Auslastung gemeint

Ob Ceferin grundsätzlich von vollen Arenen oder nur einem Teil der Zuschauer spricht, wird nicht deutlich. Laut „Bild“, die sich auf die kroatische Zeitung „Sportske novosti“ bezieht, könnten auch andere Modelle möglich sein. Demnach hat die Uefa den gastgebenden Städten bis zum 20. April eine Frist gesetzt. Bis hierhin müssen diese erklären, wie viele Fans in die Arenen gelassen werden sollen. Denkbar sind neben einem Modell für die Vollauslastung auch eine Auslastung von 50 Prozent oder einem Drittel.

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